SchlossMagazin

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Anti-Gravity-Yoga – Mehr als einfach abhängen

Kopfüber die Muskeln stärken? Beim Anti-Gravity-Yoga ist das Programm. Denn bei diesem neuen Yoga-Trend trainiert man in einem an der Decke hängenden Tuch. Das bringt nicht nur viel Spaß, sondern macht auch fit.

yoga1Yoga in der Luft: Beim Anti-Gravity-Yoga (englisch Gravity = Schwerkraft) hängt von der Decke ein großes Tuch, in das man sich setzen und hängen kann – ähnlich wie bei einer Schaukel. So lassen sich die sog. Asanas (Yoga-Übungen) ganz ohne Bodenkontakt ausüben. Dadurch können auch Anfänger selbst schwierige Asanas, wie zum Beispiel den Kopfstand, üben. Es kostet anfangs etwas Überwindung, sich kopfüber und nur mit den Beinen im Tuch verschlungen hängen zu lassen und erst mal zu schaukeln. Aber wenn man sich daran gewöhnt hat, macht es wirklich Spaß. Die Schwerelosigkeit ist beim Anti-Gravity-Yoga aber nicht nur ein großer Spaßfaktor, sie trainiert auch die Bauch- und Rückenmuskulatur. Denn ohne Beine und Füße am Boden muss die Rumpfmuskulatur den Körper alleine halten und stabilisieren. Durch das Tuch wird einem bei einigen Asanas das Gewicht abgenommen und man kann vor allem die Umkehrhaltungen intensiver üben. Das ist besonders effektiv für die Wirbelsäule und die Bandscheiben. Es wird kein Druck ausgeübt, die Wirbelsäule kann sich auseinander ziehen – ideal, um Bandscheibenvorfällen vorzubeugen. Außerdem fördert Anti-Gravity-Yoga den Gleichgewichtssinn, wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus und stärkt Mut und Vertrauen in sich selbst. Und das „Abhängen“ hat noch weitere Effekte: Es entlastet den Nacken und die Wirbelsäule, entstaucht die Gelenke und löst Verspannungen. Doch Anti-Gravity-Yoga ist nicht nur Yoga: Es beinhaltet auch Elemente aus Pilates, Tanz und Fitnessübungen. Und ist somit im Gegensatz zum klassischen Yoga viel akrobatischer und verspielter. Außerdem steht beim Anti-Gravity-Yoga die Fitness im Vordergrund und weniger der spirituelle Aspekt.

 


 

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Fotos: fotolia.com

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