SchlossMagazin

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Badminton mit Speed

Doppelt Gas geben darf, wer sich für den neuen Trend Speed-Badminton begeistern lässt. Diese Sportart, eine Mischung aus Tennis, Squash und Badminton, ist vor allem eines: rasant!

Speedminton®Kaum kommt eine Windböe, schon hat’s den Federball verweht! Wer kennt nicht dieses Problem? Die neue Sportart Speed-Badminton hat die Lösung gefunden – eine trendige Weiterentwicklung von Federball bzw. Badminton. Speed-Badminton ist eine Mischung aus Tennis, Squash und Badminton. Zwei Spieler, ausgerüstet mit Rackets, die an Squash-Schläger erinnern, stehen sich mit genügend Abstand gegenüber. Anstatt herkömmliche „Federbälle“ schlagen sie einander so genannte Speeder® zu. Aus einem speziellen Kunststoff gefertigt, sind diese Bälle kleiner, schneller und vor allem schwerer. Das macht sie so rasant und windstabil. Die schnellsten Bälle können bis zu 290 Stundenkilometer erreichen!

 

Die ersten Ideen zum Speed-Badminton Spiel hatte der Berliner Bill Brandes im Jahr 2001. Wie es bei fast jeder Erfindung der Fall ist, antwortete sie auf ein echtes Bedürfnis: Bill Brandes wollte nichts anderes, als auch draußen und bei Wind Badminton spielen. Er nannte es „Shuttle-Ball“. Die Berliner Firma Speedminton, die die Idee weiter entwickelte und die entsprechenden Schläger und die Bälle produziert, ließ sich „Speedminton®“ als Marke eintragen.

Ein Sport für drinnen und draußen

Speedminton_roof_kleinjpgGetreu dem Speedminton-Motto „immer und überall“ kann Speed-Badminton sowohl drinnen als auch draußen gespielt werden, sei es in Parks, am Strand, sei es auf Plätzen oder in Hallen. Nach den Spielregeln liegen die Spielfelder, die jeweils ein Quadrat von fünf Metern Seitenlänge umfassen, 12,80 Meter auseinander. Mit speziellen leuchtenden Gummi-Bändern können die entsprechenden Courts auf den verschiedensten Untergründen ausgesteckt oder ausgelegt werden. Ein Netz gibt es grundsätzlich nicht. Entweder die Spieler schlagen sich die Bälle einfach gegenseitig zu, oder sie spielen ein Match nach offiziellen Regeln um Punkte. Wer möchte, kann Speed-Badminton auch einfach im „Freestyle“, ohne Spielfeld, spielen. Es braucht dann selbstverständlich eine ausreichend große Entfernung zwischen den Spielern – und die schönen Frühlingsblumen in Nachbars Garten sollten auch nicht gerade in der Nähe blühen, um nicht geköpft zu werden. Eine besonders reizvolle Variante ist das Spiel in der Nacht, etwa auf einer Wiese, mit leuchtenden „Night-Speedern“, die dann fast an Sternschnuppen erinnern.

Schnelle Erfolgserlebnisse erhöhen den Spaß

Speedminton®Der Vorteil an Speed-Badminton ist, dass dieser Sport recht leicht zu erlernen ist. Und dass man schnell Erfolgserlebnisse hat. Vorausgesetzt, man scheut das Rennen nicht! Nach Erkenntnissen des Berliner Medizin-Professors Dr. Ulrich Weber verbrennt eine Stunde Speed-Badminton etwa 620 Kilokalorien. Man kommt also ganz schön ins Schwitzen! Kein Wunder, dass selbst die Wimbledonsiegerin von 2004, Maria Sharapova, Speed-Badminton in ihren persönlichen Trainingsplan aufgenommen hat und schwärmt: „Für mich das beste Workout überhaupt. Mein Geheimrezept für die schlanke Linie – und es macht auch noch Riesenspaß!“

 

Die Zahl der Aktiven ist weltweit inzwischen auf eine Million Freizeitspieler und 3.000 Profis geschnellt. Tendenz weiter steigend. Sie sind in 200 Speed-Badminton Clubs in 26 Ländern organisiert. Zehn Jahre nach der Erfindung von Speedminton® fanden im August 2011 die ersten Speed-Badminton Weltmeisterschaften statt.

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