SchlossMagazin

Magazin für gehobenen Lebensstil in Bayerisch-Schwaben und im Fünfseenland. Exklusive, informative und spannende Unterhaltung für Leser mit Anspruch.

Die neue Lust am Bad

Badezimmer sind heute Antistressoasen, und das Beste an Einrichtung ist in ihnen gerade gut genug. Auch Armaturen werden als grundlegendes Element der Ausstattung gesehen. Individualität ist Trumpf.

MylandsPaints_959806_LimitedEditionPetiteMillbrook.jpg.geaendertImmer mehr Markenhersteller mischen Ausstattungs-Linien zu ganz neuen Raumkonzepten. Das Bad als Designcollage, das sich an den Bedürfnissen seiner Nutzer orientiert. Das ist es.

Zur offenen und entspannten Atmosphäre passen Akzentfarben wie Mint, Rosé und Apricot. Gut kombinierbares Weiß und Beige eignen sich als Grundton. Grau ist im Begriff, den beiden zumindest auf Augenhöhe zu begegnen, weil es ebenso problemlos mit anderen Farben zu kombinieren ist. Auch ausdrucksstarke, klare Meerestöne mischen wieder mit. Dabei kommt die gesamte Palette an Blau- und Grünnuancen zum Tragen bis hin zu kräftigem Petrol. Edle Kupfertöne bringen Glamour in den Raum. Ein Comeback an Möbeln feiert Chrom in Form von optisch dominanten Stangengriffen.

01_NEOREST_Series_TOTO_Europe.geaendertInsgesamt prägen softere Formen und Radien das Design und machen das Bad ein Stück weit kuscheliger. Dem Purismus vergangener Jahre soll die Strenge genommen werden. Beleuchtung sorgt für sinnliche Atmosphäre. Wo schließlich Stimmungen ausleben, wenn nicht im Bad? Mit moderner LED-Technik lässt sich die Lichtfarbe an Spiegelschränken stufenlos von hellweißem Tageslicht bis hin zu warmweißem Licht einstellen. Dank einer sensorgesteuerten Heizung kann der Spiegel nicht mehr beschlagen. Der Wunsch nach mehr Geborgenheit und einem naturverbundenen Leben drückt sich ebenfalls in einer um dunklere Oberflächen erweiterten Farbpalette für Echtholzfronten sowie großblumigen Furnieren wie Nussbaum Cognac aus. Aber auch Shabby Chic in heller Eiche-Vintage ist erlaubt. Neben so viel Natürlichkeit darf auch das besonders langlebige, nachhaltige Material Stahl-Email nicht fehlen. Es wird mehr und mehr für den Waschtischbereich eingesetzt und eröffnet mit eigenständiger Designsprache neue Gestaltungsmöglichkeiten. Während Armaturen früher ausschließlich zum Waschen da waren, formen sie heute das Wasser und reichen es dar – mal mit kraftvollem Schwall, mal mit sanftem Strahl und sparsamem Verbrauch.

TW-Comfort-Shower-Leg-Shower-02.geaendertEbenfalls frischen Wind ins Bad bringen Skelettkonstruktionen, die Badewanne und Waschbecken tragen. Filigran in der Form und in der Linienführung zeitlos üben sie einen besonderen Reiz aus. Industrie-Charme lässt grüßen. Stahl als Trägermedium spielt dabei eine wichtige Rolle. Früher haben Rahmen rundum geglänzt und geblitzt, und die Gestelle waren verchromt. Nun ist die tragende Rolle pulverbeschichtet entweder Ton-in-Ton oder in einer Kontrastfarbe. Bei so viel Extravaganz darf das WC nicht mehr stören – auch wenn es aus Platzmangel für seine Ausgliederung nicht reicht. Das erklärt, warum die Anzahl der Modelle steigt, die ebenfalls schön aussehen, wenn man den Deckel hebt. Ganz aktuell ist ein Spülsystem, das auf einem voll glasierten Kanalsystem basiert. Es leitet einen lückenlosen Wasserstrom vom oberen Rand in die Toilettenschüssel und verleiht mit zwei Düsen dem Spülvorgang zusätzlich noch mehr Kraft. Diese Technologie soll für einen optimalen Wasserfluss sorgen, der die gesamte Schüssel unterhalb des Schlitzes nahezu 100-prozentig ausspült.


 

Quelle: VDS

Zurück