SchlossMagazin

Magazin für gehobenen Lebensstil in Bayerisch-Schwaben und im Fünfseenland. Exklusive, informative und spannende Unterhaltung für Leser mit Anspruch.

Power auf Dauer – „Superfood Küche“ – das Beste aus der Natur 

Wer Superfoods hört, denkt häufig an exotische Pülverchen aus Wurzeln oder Beeren von fernen Landen oder gar Nahrungsmittelergänzung. Superfoods kommen auch nicht aus dem Labor oder von hochgezüchteten Pflanzen. Ganz im Gegenteil: Es handelt sich um altbewährte Naturprodukte.

Superfoods nennt man Lebensmittel mit einem besonders hohen und konzentrierten Anteil an wertvollen Inhaltsstoffen. Auch hierzulande finden sich viele solcher Lebensmittel, beispielsweise Grünkohl, Weizengras, Vollkorn oder die Goji Beere, besser bei uns bekannt als Wolfsbeere oder „Gemeiner Bocksdorn“. Ja richtig, die berühmte Goji Beere wurde nicht nur in der Chinesischen Medizin geschätzt; auch unsere Vorfahren in unseren Breitengraden wussten um die Wunderwirkung.

Superfoods sind für jede Ernährungsweise geeignet und unterstützen die Gesundheitsvorsorge und das allgemeine Wohlbefinden. Zudem können sie beim vernünftigen Abnehmen helfen, Stress entgegenwirken, den Alterungsprozess aufhalten, Energie geben, Erkältungen vertreiben, entgiften und das Gehirn powern. Und sie schmecken superlecker, wenn sie gekonnt einfach und köstlich zubereitet werden.

Goji/Bocksdorn
Die Beere hat einen außergewöhnlich ausgewogenen Gehalt an Makronährstoffen (Proteine, Kohlenhydrate, Fett und sogar lösliche Ballaststoffe). Sie verfügt über achtzehn Aminosäuren (inkl. der acht essentiellen Aminosäuren), die 10 % der Zusammensetzung der Frucht ausmachen. Hinzu kommen ihre Mikronährstoffe, ihre Vitamine und Spurenelemente;
kurz ein Wunder der Natur.

Quinoa
Die UNO erklärte das Jahr 2013 zum „Jahr der Quinoa“. Diese alte Getreidepflanze ist ebenfalls ein Superfood und soll aufgrund der vielen gesunden Nährstoffe und ihres einfachen Anbaus helfen, den Hunger auf der Welt zu bekämpfen.

Weizengraspulver + Grünkohl
Weizengras enthält mehr als 70 verschiedene Vitamine und Mineralien. Und Grünkohl hat pro Kalorie mehr Eisen als Rindfleisch und mehr Calcium als Milch. Kohl stärkt Nerven, Knochen und ist gut für die körperlichen Abwehrstoffe. Er darf nur nicht verkocht werden. Darum: einfach einmal Grünkohl im Smoothie trinken, ein genussvolles Erlebnis besonders für Grünkohlmuffel.

Quelle: humannews

Buchtipps

Julie Morris
Superfood Küche
Hardcover, 256 Seiten
Preis 24,99 €
ISBN 978-3-86826-129-5
Königsfurt Urania Verlag

Julie Morris
Das Buch der Superfood Smoothies
Hardcover, 208 Seiten
Preis 19,99 €
ISBN 978-3-86826-130-1
Königsfurt Urania Verlag

Küchenchefin, Ernährungsberaterin und Bestseller-Autorin Julie Morris aus Los Angeles vermittelt in ihren Büchern „Superfood-Küche“ und „Superfood-Smoothies“ alles Wissenswerte und Superfood-Rezepte für jeden Anlass. Sie ist eine Pionierin auf dem Superfood Gebiet und eine Meisterin der Superfood Küche, die ihr Wissen auch in Koch-Shows weitergibt.

Mehr Infos auf www.superfood-smoothies.de

Glück im Glas: Sanddorn-Karotte Smoothie

In Russland verwendet man Sanddornbeeren oft in cremigen Drinks, gebraut aus frischen Beeren, Karottensaft und Buttermilch – eine Kombination, die vielleicht etwas fragwürdig erscheint, aber erstaunlich süchtig macht. Dieses Rezept transformiert das erstaunliche Gebräu zu einem zutiefst erfrischenden Superfood-Smoothie … mit außerordentlichem und deutlich optimiertem Genuss-Faktor.

Zutaten (für zwei Portionen à 475 ml)

1⁄3 Tasse rohe Cashewkerne
1⁄4 Tasse Medjool-Datteln, ohne Kerne (3–4 große Früchte)
1 1⁄2 Tassen frischer Karottensaft
1⁄4 Tasse Sanddornsaft
2 Tassen Kokoseis
1 Tasse Vanille-Eis
Süßen nach Bedarf

Zubereitung 

Mixen Sie die Cashewkerne, die Datteln, den Karotten- und den Sanddornsaft gut durch, bis die Masse cremig ist. Geben Sie die zwei Eis-Sorten dazu und mixen alles noch einmal zu einer frostigen Masse. Obwohl die Mischung schon von Haus aus süß ist, sollten Sie sie abschmecken und eventuell noch nachsüßen.

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3 EL Chiasamen geben dem Smoothie zusätzliche Ballaststoffe – so macht er länger satt.

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Aus dem Buch „Superfood-Smoothies“ von Julie Morris

Umwerfend: Karotten-Yacón-Suppe mit Gojibeeren

Da Karotten und Yacón zu den „süßen“ Wurzeln gehören, sind sie natürliche Geschmacksgefährten in dieser umwerfenden, abenteuerlichen Suppe. Das i-Tüpfelchen bringen die Gojibeeren, die am Ende dazu kommen. Sie werden zur Vorbereitung in frischem Karottensaft eingeweicht und explodieren dann tatsächlich mit süßen Geschmack beim Kauen. Zu den vielen Vorzügen dieser Suppe zählen die Stärkung des Sehvermögens dank des hohen Gehalts an Carotin in Karotten und Gojibeeren und die Förderung einer guten Verdauung dank Yacón.

Zutaten (für 4-6 Portionen) 

1,5 Tassen frischer Karottensaft
2 Esslöffel Gojibeeren, getrocknet
2 Esslöffel Kokosöl
1 Tasse süße gelbe Zwiebel, gehackt
1 Rote Jalapeñoschote, ohne Kerne, fein gehackt
450 g Karotten, in Scheiben geschnitten
1 Tasse (gehäuft) getrocknete Yacónstreifen (alternativ können auch getrocknete Apfelringe verwendet werden)
3 Tassen Gemüsebrühe mit wenig Salz
1 Tasse Wasser
0,5 Tasse Kokosmilch light
Meersalz und grob gemahlener Pfeffer zum Abschmecken
Essbare Blüten und Kräuter zum Garnieren (optional)

Zubereitung 

In einer kleinen Schüssel oder einem Glas Karottensaft und Gojibeeren verrühren. Für 30 Minuten einweichen lassen, bis die Beeren dick und weich sind. 

Während die Beeren einweichen bereiten Sie die Suppe vor. Erhitzen Sie das Kokosöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze. Zwiebeln zugeben und 3-4 Minuten glasig braten. Roten Jalapeño zugeben, umrühren und eine weitere Minute dünsten lassen. Fügen Sie Karotten, Yacón, Gemüsebrühe und Wasser zu und bringen Sie alles zum Kochen. Hitze auf ein Simmern reduzieren, zudecken und 30 Minuten köcheln lassen, bis die Karotten weich sind. Die Mischung in einen Mixer umfüllen, Kokosmilch dazu gießen und zu einem dickem Püree verarbeiten. Den Karottensaft mit den Gojibeeren durch ein Sieb gießen, die Beeren für einen Moment beiseite stellen und Karottensaft in die Suppe geben. Mixen bis alles sämig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Servieren die Suppe in Schüsseln schöpfen. Mit ein paar Gojibeeren garnieren und optional mit Blüten und Kräutern (wie Ringelblumenblütenblätter und Estragonblätter) und mit einem Hauch schwarzem Pfeffer bestreuen.

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 Aus dem Buch „Superfood-Küche“ von Julie Morris

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