SchlossMagazin

Magazin für gehobenen Lebensstil in Bayerisch-Schwaben und im Fünfseenland. Exklusive, informative und spannende Unterhaltung für Leser mit Anspruch.

Straffer, fitter, beweglicher mit „Aqua-Nudeling“

Rein ins Nass: Schwimmen und Aqua-Fitness-Übungen sind ein Allround-Workout, denn sie fordern den ganzen Körper dynamisch heraus. Ausdauer, Muskelpower, Beweglichkeit, Koordination und Balance werden gepuscht und das auf eine besonders effektive Weise. Eine Minute Aqua-Training bringt so viel wie fünf Minuten Trockenübungen.

aquanudelFitnessübungen im Tiefwasser sind besonders wirkungsvoll, denn im Wasser braucht man für die selben Bewegung etwa viermal so viel Muskelkraft wie an Land. Doch empfindet man diese Belastung gar nicht, denn zugleich fördert das Nass ein Gefühl von Schwerelosigkeit und Leichtigkeit. Das Training schont die Gelenke, weil man im Wasser nur etwa ein Zehntel seines Gewichts tragen muss. Bewegung im Wasser setzt der Muskulatur ideale Reize. Denn die Muskeln werden schonend, aber intensiv gekräftigt; dabei werden die Gelenke entlastet. Deshalb ist Aquasport für jedes Alter geeignet bestens geeignet.

Selbst bei Cellulite hat das Training im Wasser eine super Wirkung: Die sanfte Massagewirkung durch den Wasserdruck und der Reibungswiderstand fördern die Durchblutung im Gewebe. Der Stoffwechsel wird gepusht, das Lymphsystem transportiert Gewebeflüssigkeit schneller ab, Schwellungen und Stauungen wird vorgebeugt. Unsere Übungen mit der Aquanudel (kurz AN) machen fit, beweglich und frisch – und bieten jede Menge Spaß! Tempo und Wiederholungsrate der einzelnen Übungen können Sie ganz individuell variieren: Je schneller und häufi ger Sie jede Übung machen, desto höher ist am Ende der Trainingseffekt. Anfänger sollten es aber erst einmal gemütlich angehen lassen. Zu Beginn sind jeweils 10 Wiederholungen je Übung genug.

Aquanudel

Die Aquanudel ist ein allseits beliebtes Trainingsmittel im Wasser. In den meisten Schwimmbädern wird sie kostenlos zur Verfügung gestellt. Die ca. 1,70 m lange Schaumstoffrolle ist sehr vielseitig: Sie dient zunächst als Auftriebshilfe, weshalb sie ein idealer Trainingspartner im tiefen Wasser ist. Durch den Widerstand und Auftrieb, den die Aquanudel im Wasser bietet, werden bei jeder Bewegung das Herz-Kreislauf-System und die Muskulatur zusätzlich beansprucht. Auch kann man die schwimmende Nudel zur Entspannung einsetzen, sich einfach daran festhalten und im Wasser schweben.

balettFuß-Ballett

Die AN schulterbreit fassen und unter Wasser drücken; der Körper ist gestreckt und aufrecht, die Beine sind weit nach unten gestreckt. Körperspannung aufbauen, Bauch- und Pomuskeln anspannen. In dieser Haltung mit kleinen, schnellen Bewegungen imWechsel den rechten Fuß vor den linken, dann den linken Fuß vor den rechten stellen. Das bringt’s: Der Körper wird gedehnt, die Bein- und Armmuskulatur werden gestärkt, die allgemeine Koordinationsfähigkeit verbessert.

beindrueckenArmdrücken

Für diese Übung benötigt man zwei AN – jede Hand fasst eine AN in der Mitte. Ausgangsstellung: Senkrecht im Wasser, mit kleinen Beinkicks am Platz für Auftrieb und Balance sorgen. Nun beide AN mit den Armen nach unten ins Wasser drücken, Position kurz halten, AN wieder nach oben schweben lassen, erneut herunterdrücken. Der Oberkörper sollte nicht mitschwingen, Schultern nicht anziehen, Körperspannung die ganze Zeit halten. Das bringt’s: Kräftigung der Schulter- und Armmuskeln, die Körperhaltung wird allgemein verbessert.

seilKniebeugen und Seilhüpfen

AN hinter den Rücken nehmen, rechts und links mit den Armen daran festhalten; die AN dient als Schwimmgürtel. Wirbelsäule strecken, Schultern locker lassen, Körperspannung aufbauen. Knie zusammen, Beine anziehen. Nun die Knie im Wechsel nach rechts und nach links drehen, den Oberkörper dabei jeweils in die entgegengesetzte Richtung schieben. Das bringt’s: umpfmuskulatur, Hüftgelenke und Wirbelsäule werden mobilisiert und in ihrer Beweglichkeit unterstützt, Verspannungen werden gelockert.

twistTwist

AN hinter den Rücken nehmen, rechts und links mit den Armen daran festhalten; die AN dient als Schwimmgürtel. Wirbelsäule strecken, Schultern locker lassen, Körperspannung aufbauen. Knie zusammen, Beine anziehen. Nun die Knie im Wechsel nach rechts und nach links drehen, den Oberkörper dabei jeweils in die entgegengesetzte Richtung schieben. Das bringt’s: umpfmuskulatur, Hüftgelenke und Wirbelsäule werden mobilisiert und in ihrer Beweglichkeit unterstützt, Verspannungen werden gelockert.

 

Weitere Übungen finden Sie in unserer aktuellen Ausgabe 4-2014

Bildquelle & Text: BEIERSDORF

 

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