SchlossMagazin

Magazin für gehobenen Lebensstil in Bayerisch-Schwaben und im Fünfseenland. Exklusive, informative und spannende Unterhaltung für Leser mit Anspruch.

Workout im Wasser

Rad fahren, joggen, steppen – es gibt kaum eine Sportart, die sich nicht auch im Wasser ausüben lässt. Auf die Kraft des Wassers setzt Aquafitness in allen erdenklichen Variationen. Tauchen Sie ein!

Aquajogging

aquajoggingLaufen oder Radfahren– was an Land geht, funktioniert auch im Wasser, nur ein bisschen anders: Aqua-Jogging hat nicht nur einen großen Spaßfaktor, es ist ein wirklicher Fitmacher. Die Herausforderung liegt darin, dass der „Wasserläufer“, der ja nicht wie sonst Bodenkontakt hat, bei seinen Lauf- oder Radfahr-Bewegungen im Wasser die Balance hält. Leicht kann es geschehen, dass dabei der Körper in die Vor- oder Rücklage kippt. Aber keine Angst vor dem Untergang! Experten versichern, dass sich dieser Sport, der zum Standardprogramm jedes guten Schwimmbades gehört, sehr leicht erlernen lässt. Bevor’s ins Wasser geht, wird der Aqua-Jogger mit einem speziellen Schwimmgürtel oder einer Weste ausgestattet, die für den notwendigen Auftrieb sorgen. Zusätzlich werden gerne auch auftriebsfördernde Fußmanschetten, sog. Beinschwimmer, eingesetzt oder Hanteln aus Schaumstoff, die den Wasserwiderstand erhöhen. Aqua-Jogging hält fit: Es trainiert den ganzen Körper, indem es nicht nur die Beine, sondern auch die Arme, die Schultern und die Halsmuskulatur beansprucht. Durch den Widerstand des Wassers wird gleichzeitig der Körper sanft und stetig massiert – eine Wohltat!

Aquarobic

Während „Aerobic“, wie der Name schon sagt, an der „Luft“ betrieben wird, geht’s bei „Aquarobic“ ins Wasser. Charakteristisch sind auch bei dieser Variante das flotte Koordinations- und Krafttraining – meist noch zu mitreißender Musik. Wie beim Aquajogging auch besteht die größte Herausforderung beim Aquarobic darin, dem Widerstand des Wassers Paroli zu bieten. Das hält wirklich fit! Es trainiert den ganzen Körper, stärkt die Muskeln, vor allem aber auch das Herz- und Kreislaufsystem. Ideal auch für Menschen mit Gelenk- oder Gewichtsproblemen. Ihnen kommt bei den Übungen der Auftrieb des Wassers angenehm entgegen. Und man kommt im Wasser kaum ins Schwitzen! Besser: Man merkt es wahrscheinlich gar nicht. Im Kurs werden gerne Hilfsmittel wie Schwimmnudeln, Wasserhanteln oder Handschuhe mit „Schwimmhäuten“ benutzt.

Aqua-Step

aquastepWenigstens gibt’s bei diesen Wasser-Übungen einen Boden! Beim Aqua-Step, ähnlich dem Step-Aerobic im Fitness-Center, steht man im stehtiefen oder knietiefen Wasser. Aber nicht lange! Kaum geht eine flotte Musik los, steppt hier der Bär! Die Übungen kann man sich vorstellen wie Treppensteigen – nur dass es im kühlen Nass weder nach oben, noch nach unten geht. Und doch macht Aqua-Step Sinn: Es fördert Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit und schont dabei Herz- und Kreislauf. Dass auch Bein-, Po-, und Bauchmuskulatur trainiert werden, ist ein weiterer Effekt. Für den Aqua-Stepper wird ein etwa 20 Zentimeter hohes Stepp-Podest ins Wasser gestellt, das mit Saugnäpfen am Beckenboden haftet. Auch bei dieser Wasserfitness-Variante werden gerne Zusatzgeräte wie Schwimmnudeln oder Schwimmhanteln eingesetzt.

Aqua-Cycling

wasser_workoutZu Land, aber auch zu Wasser können eingefleischte „Biker“ ihrem Vergnügen nachgehen. Beim Aqua-Cycling sitzt der Sportler auf einem Rad im Wasser, das Wasser selbst geht ihm bis an die Brust. Aqua-Cycling wird gerne in der Gruppe, oft auch mit Musik angeboten. So machen die Übungen, bei denen auch der Oberkörper mit einbezogen wird, noch mehr Freude. Radeln im Wasser – auch wenn’s nicht wirklich voran geht, so hat der Sportler den Eindruck, zu schweben. Durch den Auftrieb fühlt er sich leichter, auch fallen die Bewegungen nicht so schwer. Und der Wasserwiderstand trainiert, wie bei den anderen Wasserfitness-Formen, die Muskeln. Auch hier gibt es unterstützende Hilfsmittel wie Wasserhanteln oder Beinschwimmer. Ein weiteres Plus: Es stört garantiert kein Gegenwind!

Aqua-Bouncing

aquabouncingTrampolin springen im Wasser? Das geht! Und zwar so: Aqua-Bouncing, der letzte Schrei unter den Wasserfitness-Varianten, kombiniert Bewegungen vom Trampolinspringen mit Fitnessübungen. Der Sportler steht auf einem „Sprungtuch“, bzw. einem niedrigen Trampolin, das mit Saugnäpfen auf dem Boden des Schwimmbeckens befestigt ist. Wenn er auf diesem Trampolin hüpft, trippelt, mal höher, mal niedriger springt, geschieht dies nahezu schwerelos. Es kommt dem Springer entgegen, dass er im Wasser nur noch ein Zehntel seines Körpergewichts wiegt. Diese Sportart macht nicht nur großen Spaß, sie schont auch die Gelenke. Besonders ideal ist Aqua-Bouncing für den Rücken. Der schnelle Wechsel zwischen Be- und Entlastung beim Springen tut den Bandscheiben gut. Unterstützt werden die Trampolin-Übungen durch weitere Hilfsmittel wie elastische Fitness-Bänder, Schaumstoffhanteln und Schwimmnudeln.

 

Informationen: www.aqua-nowa.de

 

 

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